Home

Der nachhaltige Bücherschrank

Geschrieben von Melanie Salewski

Der Religionskurs R10 hat jetzt ein ganz besonderes Vorhaben umgesetzt: Die Jugendlichen installierten einen nachhaltigen Bücherschrank in Anlehnung an die bekannte "Büchertelefonzelle". Hier können gelesene Bücher getauscht werden.

 

Über das Projekt berichten hier Helena Tschirske, Jasmin Sharipov und Katharina Faßhauer.

Im Rahmen des Religionsthemas „Verantwortung für die Welt“ kamen wir auf das Thema „Nachhaltigkeit“ zu sprechen.
Wir alle hatten noch nie davon gehört, erkannten aber schnell, dass es sich lohnt, über Nachhaltigkeit nachzudenken und auch zu sehen, wie man diesen Aspekt in sein Leben integrieren kann, da nachhaltiges Handeln unter anderem dazu verhilft, die Erde auch in Zukunft im Hinblick auf die Umwelt und die Menschen gesund zu erhalten. Man zeigt sich verantwortlich für die nachfolgenden Generationen.

Wir erarbeiteten, in welchen Bereichen man auch als Jugendlicher Einfluss auf die Entwicklungen der Welt nehmen kann. Das sind wirklich viele.
Im Laufe der Stunden entstand die Idee, ein Projekt durchzuführen, um ein Zeichen für Nachhaltigkeit in unserer Schule zu setzen. Wir selbst wollten an einem Beispiel gemeinsam nachhaltig handeln. Wir wollten zudem unsere Mitschüler auf dieses Thema aufmerksam machen.

Wir recherchierten im Internet zu möglichen Projekten und entschieden uns dann für das Installieren eines „nachhaltigen Bücherschrankes“ in Anlehnung an die mittlerweile weit verbreitete „Büchertelefonzelle“. Ein Ort, an dem gelesene Bücher getauscht werden können. Ein solcher Schrank ist unserer Meinung nach gut für die Umwelt, weil weniger Bücher produziert und gekauft werden müssen und so auch weniger entsorgt werden.
Für die Umsetzung des Projektes machten wir uns zunächst auf die Suche nach einem geeigneten Schrank … und stießen hier schließlich einen wahren Schatz. In einem Lagerraum fanden wir ein Regal mit liebevoll gestalteten kleinen Bücherschränkchen, die aber schon seit langen nicht mehr genutzt wurden. Sie schienen uns perfekt für unser Vorhaben. Doppelte Nachhaltigkeit durch die Verwendung dieses tollen Fundes.
Wir arbeiteten die Schränke auf und bauten das Regal mit ihnen im Flur des C-Gebäudes vor der Bibliothek auf.

Parallel kümmerten sich einige Schüler um die Beschaffung von Büchern. Andere arbeiteten einen Vortrag aus, mit dem sie die anderen Klassen über das Projekt informierten. Mittlerweile ist das Projekt angelaufen, so dass wir alle Leseinteressierten einladen, sich mit Lektüre zu versorgen. Weiterhin würden wir uns aber über Bücherspenden freuen. Angedacht ist, dass – wenn das Angebot gut angenommen werden sollte – die Verantwortung für die Schränke im Sommer in die Hände der neuen 10er zu geben, so dass das Projekt über das Schuljahr hinaus weiterlaufen kann.