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So fördern und fordern wir

Geschrieben von Melanie Salewski

Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedlich schnell und erreichen oft bessere Ergebnisse, wenn sie in ihrem eigenen Tempo lernen können.Leistungsstarke Lernende sind oft schon selbständiger und vielleicht ganz schnell „fertig“, während andere noch Unterstützung brauchen.Daher haben sich die Lehrkräfte der Fachschaften der Anne-Frank-Schule Eschwege Gedanken gemacht, wie zum Beispiel die Unterstützung und Förderung und gerade auch die Forderung beim Lernen noch besser funktionieren können.

 

Zahlreiche Förderangebote gab es an unserer Integrierten Gesamtschule schon immer. Meist fanden diese am Nachmittag statt, allerdings ist es für viele Kinder sehr schwer, sich nach sechs Stunden Unterricht auch noch darauf zu konzentrieren, Mathe, Deutsch oder Englisch zu üben.Daher war es ein logischer Prozess, unsere individuellen Förder- und Forderangebote am Vormittag für alle Schülerinnen und Schüler im Regelunterricht einzubetten. Die normale Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag gibt es trotzdem weiterhin.

 

Der Förderunterricht erfolgt in leistungsangepassten Lerngruppen, beispielsweiser der „Turbo-Gruppe“, der Gruppe mit mittlerem Niveau und einer Gruppe mit zusätzlichen Unterstützungsangeboten. Das funktioniert sehr gut seit dem Schuljahr 2019/20 und wächst nun im Schuljahr 2020/21 weiter „nach oben“ in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch.

 

In der Praxis sieht das dann so aus, dass im Stundenplan der Jahrgänge 5 und 6 etwa Mathe-Fördern oder Deutsch-Fördern beziehungsweise Englisch-Fördern steht und die Kinder in ihren jeweiligen Gruppen mit einer Doppelsteckung von Lehrkräften intensiv üben und lernen können. So ist beispielsweise auch die Lese-Rechtschreib-Förderung in den Vormittag integriert.

 

Für die älteren SchülerInnen von Jahrgang 7 - 10 gibt es dann weiterhin die zusätzliche Förderung am Nachmittag in den Hauptfächern und Sprachen und auch eine jahrgangsbezogene Lese- und Rechtschreibförderung.